Osteopathie

Vor über 120 Jahren begründete der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still die Osteopathie.  

 

Osteopathie wird beschrieben als eine ganzheitliche manuelle Diagnostik und Therapie von Fehlfunktionen am Bewegungssystem, den inneren Organen und am Nervensystem. 


parietale Osteopathie, ein Teilgebiet der Osteopathie

 

hier Mobilisation der Strukturen des Brustkorbes

 

 

Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder, Faszien


Cranio sacrale Therapie, ein Teilgebiet der Osteopathie


Dehnung von Strukturen, Mobilisation,

gehört zur parietalen Osteopathie


Kinderosteopathie

Während und nach der 5- jährigen Osteopathieausbildung absolvieren die Therapeuten Zusatzausbildungen zum Kinderosteopathen. Es ist eine wirklich sanfte Therapiemethode. Sie kommt u.a. zur Anwendung wenn Babys und Kinder unter Verdauungsstörungen, Fehlhaltungen, KISS, Schlafproblemen, Saugstörungen, Kieferfehlstellungen, Schädelasymmetrien leiden. Osteopathie ist eine kindgerechte Alternative.



Wie funktioniert Osteopathie?

Der osteopathisch arbeitende Therapeut agiert nicht mit Medikamenten oder Instrumenten, sondern nur mit seinen Händen. Er erspürt Strömungen, Bewegungen und Spannungen im Körper und beschäftigt sich mit dem lösen von Blockaden in den Körpersystemen mit dem Ziel die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. 

 

Während der Behandlung erfragt der Therapeut die genaue Krankheitsgeschichte des Patienten ebenso die Ernährungs- und andere Lebensgewohnheiten. Im zweiten Schritt ertastet der Therapeut vor allem Gewebe mit veränderter Beweglichkeit.

Der geübte Therapeut kann minimale Bewegungseinschränkungen im Körper fühlen. Häufige Störungen verursachen Narben, „alte“ Entzündungen, welche gern Verklebungen hinterlassen, Blockierungen im parietalen/knöchernen System können Funktionsstörungen an jedem Organ verursachen und umgekehrt, eingeschränkte Zirkulation der Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe) verursacht Minderdurchblutung und somit schlechte Ernährung oder Entsorgung sämtlicher Gewebe. 

  • Behandlungsdauer: 45-60 min 
  • dem Körper sollte mindestens 1 Woche Zeit gelassen werden zu reagieren
  • Behandlungsintervall 3-4 Wochen
  • es kommt zu Reaktionen, eine „Erstverschlechterung“ kann auftreten
  • ist eine Privatleistung
  • die meisten Krankenkassen bieten eine anteilige Kostenrückerstattung