Schwermetalle

Blutanalyse

 

Man kann im Blutserum sehr gut bestimmen, ob sie kürzlich mit Schwermetallen Kontakt hatten. Diese Schwermetalle zirkulieren und sind noch nicht im Organismus eingelagert.

 

Im Vollblut kann man messen, welche Schwermetalle längere Zeit vorhanden sind. Sie binden sich an andere Strukturen und werden im Laufe der Zeit Reaktionen des Körpers hervorrufen.

Blutanalysen sind für den Nachweis einer Belastung weniger geeignet.


Urintest

Antimon, Arsen, Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer, Kobalt, Nickel,Quecksilber, Palladium, Zink, Zinn

zusätzlich möglich: Eisen, Aluminium, Thalium, Platin, Silber

 

Bei der Untersuchung des Urin erhält man eine Aussage über die Belastung des Organismus mit Schwermetallen.

Blei und Cadmium lagert sich gern im Skelett ein, Cadmium und Chrom bleiben in den Nieren, die Hypophyse ist häufig mir Quecksilber belastet, die Leber mit Kupfer. 

Der Körper kann sich häufig dieser Metalle nicht mehr entledigen.

 

SINNVOLL

Mit Hilfe eines Chelates, DMPS, werden die Metalle mobilisiert und anschließend im Urin nachgewiesen. Das nennt man Provokationsstest. Die gleiche Methode nutzt man anschließend in der Ausleitungstherapie.


Wann wird der LT- Test angewandt?

 

zum Nachweis bzw. zum Ausschluss von:

  • Typ IV Allergie, z.B. Kontaktallergie auf Metalle und Kunststoffe, Zahnersatzmittelunverträglichkeit 
  • das Ausmaß der Reaktion gegenüber Infektionserregern z.B. Borrelien
  • Typ IV Allergie auf Medikamente, klassische Auslöser sind: Antibiotika, Aspirin, Paracetamol, Novalgin, Diclofenac, RR Hochdruckmittel, Antidiabetika, Röntgenkontrastmittel, Konservierungsstoffe 
  • Nahrungsmittelallergien über die Schleimhäute
  • Schimmelpilzallergien über die Schleimhäute

 

 

»Allergietest`s«, sowohl die im Labor als auch die Pricktest`s auf der Haut, weisen lediglich Sensibilisierungen nach. Eine Sensibilisierung ist zwingende Voraussetzung für eine Allergie aber nicht jede Sensibilisierung geht auch mit einer (aktuellen) Allergie einher. Allergie ist die klinische Diagnose, diese ergibt sich aus der Sammlung der Symptome, aus der Anamnese.

 

Schwermetallbelastung

Chronische Müdigkeit,

Konzentrations- und Schlafstörungen,

Kopfschmerzen,

Infekt-und Allergieanfälligkeit,

neurologische Defizite,

Blutbildungsstörungen sind häufige diffuse Symptome, die keiner Erkrankung direkt zugeordnet werden können.

Es lohnt sich nach Schwermetallen im Körper zu suchen.

 

Wie kommen Schwermetalle in den Körper?

  • aus Böden und Gewässer
  • metallige Stäube
  • über Pflanzen und Tiere ( z.B. im Fisch)
  • Nahrungsmitteln
  • Trinkwasser
  • Rauchen
  • Zahnersatz-materialien
  • Mundspülung
  • Körperimplantate
  • Impfungen

sinnvolle Blutanalyse:

Lymphozyten Transformationstest = LTT

man nutzt diesen Test um die Reaktion des Immunsystems, Allergie Typ IV, auf Schwermetalle nachzuweisen.

Die Symptome die auftreten können, hängen vom Allergen, von Dauer und Art des Kontaktes sowie vom Organsystem ab, in dem der Kontakt stattfindet. 

 




Schwermetalle blockieren wichtige Enzyme für die Stoffwechselfunktion. Dadurch wird das Entgiftungssystem inaktiviert. Die Zelle altert oder mutiert. Energieproduktion sinkt!

Schwermetalle schädigen das Erbgut.

Durch Schwermetalle ausgelöste Strukturveränderungen begünstigen Autoimmunreaktionen. Sie schädigen Zellstrukturen besonders im Immun- und Nervensystem.

Schwermetalle sind Dosis abhängig toxisch. Die Anwesenheit von Schwermetallen reduziert Calcium, Selen, Eisen und Zink.