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Typ 2 Diabetes gibt es ( auch ) im Supermarkt

Meine Erfahrungen…

Wie man Diabetes Typ 2 verhindern kann.

Seit Jahren diagnostizierte mein Hausarzt einen beginnenden Diabetes Typ 2. Der Langzeitzuckerwert im Blut (HbA1c Klick hier)lag immer im Bereich um 6,1% (empfohlen wird ein Wert um die 5,5%). Das ist zwar noch nicht wirklich schlecht, zeigte mir aber dass mein Körper Probleme mit dem Zuckerabbau hat.

In einem ersten Gespräch machte mir Frau E. HP in der Praxis in Stollberg verständlich, dass die Ursache für Diabetes Typ 2 auch in einer falschen Ernährung sowie in einer Insulinresistenz des Körpers liegen kann.

Eine Blutuntersuchung bestätigte die vermutete Insulinresistenz, Norm kleiner als 2, bei mir gering erhöht 2,472.

Der erste Schritt war getan!

Nun ging es los. Frau E. legte mir dazu einen Ernährungsplan vor. Bei Durchsicht des Planes wurde mir irgendwie komisch! Vorschlag: ketogene Ernährung, d.h. fast kohlenhydratfreie Ernährung! Keine Kartoffeln, keine Pommes, kein Brot, keine Nudeln, kein Zucker, kein Bier. Und auch keine Schokolade! Ein Desaster!!

Erlaubt waren Gemüse, Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Nüsse. Naja, Fleisch und Fisch ging ja… Aber einmal angefangen wollte ich auch wissen ob nach diesen vier Wochen wirklich eine Verbesserung eintreten würde. Also fing ich an. Mein Frühstück bestand z.B. aus Nüssen oder gekochten Eiern, dazu eine Tomate. Mittags eine Dose Thunfisch in Öl mit einer grünen Gurke. Abends ein dickes Stück Salami, zusammen mit einer Gemüsepfanne. Nach einer gewissen Zeit kriegt man einen solchen Appetit auf bestimmte Dinge, z.B. Kuchen und Kakao, dass man sich ernsthaft fragt ob es die Sache wert ist. Hart bleiben! Weitermachen!

Endlich! Die vier Wochen waren geschafft.

Dann der Tag der Wahrheit. Eine erneute Blutuntersuchung auf HbA1c und Insulinresistenz (HOMA Index Klick hier) sollte zeigen ob sich die Quälerei gelohnt hat. Der HbA1c war wieder in den Normalbereich zurückgekehrt. 5,5%, HOMA Index 1,64 - das hätte ich so schnell nicht für möglich gehalten! Die Insulinresistenz ist nicht mehr vorhanden! Vieles hätte ich gedacht, dass die Werte sich aber so verbessert haben hatte ich insgeheim nicht erwartet.

 

Zum Abschlußgespräch bei Frau E. haben wir uns beide erst mal ordentlich gefreut. Im Nahhinein mein Resümee. Es ist schon erstaunlich wie man mit relativ wenig Aufwand so eine Veränderung erreichen kann. Zwei Dinge sind dazu notwendig:
-der Wille des Kunden
-das Wissen wie man so ein Ziel erreichen kann
Mein Dank dafür gilt Frau E., die mit einer klaren, aber auch entgegenkommenden Art gesagt hat was wie gemacht werden muss. 

 

Patient hat die Genehmigung zur Veröffentlichung erteilt